Wanderung zum Jassewitzer Busch: Naturerlebnis zwischen Geschichte und Herbstzauber

Am 8. November 2025 brachen wir von Jamel aus auf, um eines der letzten Relikte historischer Waldwirtschaft in Deutschland zu erkunden: den Jassewitzer Busch. Dieser einzigartige Kopfhainbuchenwald, dessen Bäume stolze 200 bis 250 Jahre alt sind, ist nicht nur wegen seiner Bestandsdichte etwas Besonderes – er ist auch der erste offizielle Schutzwald Mecklenburg-Vorpommerns (seit Juni 2001). Ein Ort, der Geschichte atmet und Natur pur bietet.

Unterwegs: Felder, Vögel und Herbstmagie

Schon auf dem Weg zum Wald boten sich uns faszinierende Einblicke: Über den Feldern zogen Rotmilane, ein Mäusebussard und Kolkraben ihre Kreise. Besonders spannend war das gemeinsame Entdecken der Unterschiede zwischen den Krähenarten.

Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite: Buntes Laub leuchtete im Sonnenlicht, und das raschelnde Laub unter unseren Füßen begleitete uns wie ein natürlicher Soundtrack. Ein Fest für die Sinne!

Auf der Suche nach Hornissen

Mit gezückten Ferngläsern und wachen Augen waren wir Teil der NABU-Meldeaktion für Hornissen. Die alten Obstbäume am Feldrand und die knorrigen Bäume am Waldrand schienen perfekte Verstecke für die Insekten zu bieten. Doch diesmal blieben Sichtungen aus – ein Grund mehr, bei der nächsten Wanderung wieder genau hinzuschauen.

Ein Tag voller Natur und Gemeinschaft

Am Ende war es ein erfrischender, fröhlicher Nachmittag, der uns nicht nur neue Naturerlebnisse, sondern auch spannendes Wissen bescherte. Der Jassewitzer Busch ist ein Ort, der zum Wiederkommen einlädt – ob für Vogelbeobachtungen, historische Entdeckungen oder einfach, um den Herbst in voller Pracht zu genießen.