Im ersten Teil der Exkursion zeigte uns Dirk, wie man mögliche Quartiere verschiedener Fledermausarten erkennt. Auf dem historischen Ostfriedhof, mit seinem alten Baumbestand, entdeckten wir sowohl natürliche als auch künstliche Behausungen – einige davon sogar bewohnt.
Anschließend präsentierte uns Dirk moderne Technik, mit der Fledermäuse in der Dunkelheit sichtbar und hörbar werden: Bioakustik-Aufnahmegeräte, Fledermausdetektoren und Nachtsichtgeräte. Dank dieser Hilfsmittel konnten wir drei Arten nachweisen:
Zwergfledermaus
Mückenfledermäuse
Großer Abendsegler (beobachtet am Viereggenhofer Teich)
Die Tiere flogen über die Friedhofsanlage, die angrenzenden Gärten und den Teich – oft direkt über unsere Köpfe. Besonders beeindruckend: Durch das Nachtsichtgerät wurde uns bewusst, wie zahlreich die Fledermäuse tatsächlich sind.
Wir bedanken uns bei Dirk Seemann für diese spannende und lehrreiche Exkursion. Er beantwortete geduldig alle unsere Fragen, gab uns faszinierende Einblicke in die Lebenswelt der Fledermäuse und sensibilisierte uns für die Bedrohungen, denen sie ausgesetzt sind.
Jeder kann etwas tun! Ob durch das Anbringen von Fledermauskästen, naturnah gestaltete Gärten oder die Reduzierung von Lichtverschmutzung – dein Engagement zählt!
Dann komm zu unserem nächsten Monatstreffen! Wir freuen uns auf Dich!
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