Unser Wanderweg begann mit einem malerischen Ausblick über die Felder, Dörfer und einem Überblick über die Wismarbucht, von der Weißen Wiek bis nach Poel. Der Feldweg führte uns weiter zu einer Hütte des „Schutzhütten-Projekts“ der Gemeinde Hohenkirchen, an dem wir uns beteiligen dürfen. Vor Ort nahmen wir noch einmal Maß und besprachen die verschiedenen Gestaltungselemente und Ideen.
Unser Mitglied Bernhard, der in dieser Gegend tief verwurzelt ist, erklärte uns die Landmarken und die Geschichte der umliegenden Dörfer. Anschließend ging es in den Wald hinein. Bei bestem Wetter konnten wir ein Vogelkonzert genießen, und Zitronenfalter gaukelten über die sonnigen Waldwege. Die ersten Buschwindröschen öffneten ihre Blüten. Bernhard führte uns zu den ältesten Douglasien des Waldes, deren Alter auf 80 bis 100 Jahre geschätzt wird. Mit dem Maßband ermittelten wir den Umfang einer besonders schönen Douglasie: stolze 3,50 Meter. Wir hörten die Rufe des Schwarzspechts und vieler Kleiber. Über der Teufelskuhle kreiste ein Rotmilan. Der Rückweg führte uns erneut an Feldern vorbei, wo am Himmel in der Ferne ein Falke seine Kreise zog und rief.
Wir danken Bernhard und seiner Frau Elke herzlich für die wunderbare, gemeinsame Exkursion durch den Frühlingswald.